…reisten unsere Fruitbags mit Destination Siegburg! Los gings für die armen Früchtchen in “Bogotá/Kolumbien”, dann mit dem Lkw ca. 11 Stunden nach “Cartagena/Küstenregion in Kolumbien” und von dort aus erstmal ca. 14 Tage auf den Dampfer in Richtung Rotterdamm. In Rotterdamm angekommen, wurden wir von unserer Spedition informiert, dass die Ware in 4- 5 Tagen angeliefert werden kann. Wunderbar dachten wir und haben für den Nachlauf von Rotterdamm nach Siegburg grünes Licht gegeben! Aber es kam wieder mal alles anders…
Das Handy steht in den letzten Tagen einfach nicht still und die Umstellung vom Alttarif auf den “Complete 1200″ mit 1200 Freiminuten ist nur ein kleiner Fruchtpüreetropfen auf den heissen Stein-es reicht einfach nicht. Wie dem auch sei, das Handy bimmelt und unser Freund und Kollege Stephan (Geschäftsführer einer großen Druckerei aus Heidelberg) meldet sich mit aufgeregter, aber erfreulicher Stimme. “Jungs ihr müsst die tausenden Fruitbags nicht selber verpacken…” Gott sei dank, wir haben uns schon dieses Horrorszenario vorgestellt. Abends um 23h bei TV Total-sitzen wir mit Fruitbags auf der Couch und kleben die Banderolen um die silbernen Pakete! Das wäre ja ok, wenns nicht soooo viele wären und wir haben ja auch noch ein paar andere Sachen zu tun, bevor wir mit der Homepage online gehen. Da Stephan die Druckerei in Heidelberg leitet liegt es nahe, dass wir die Banderolen für die Verpackung dort drucken. Dass er jetzt für uns einen Konfektionierer/Verpacker in Heidelberg gefunden hat bedeutet nun aber auch für uns, dass die Ware nach Heidelberg muss! Und nicht nach Siegburg. Einerseits schön, dass wir die Arbeit nicht haben, aber andererseits schlecht, dass wir den Nachlauf nach Siegburg schon freigegeben haben. Für alle die, die früher in Mathe besser waren als in Erdkunde:
Siegburg liegt in Nordrhein-Westfalen zwischen Köln und Bonn. Heidelberg in Baden-Württemberg etwa 200 Km von Siegburg. Na toll, jetzt muss der Container-LKW von Rotterdam nicht nach Siegburg, sondern nach Heidelberg, also eine ganz andere Richtung!
…und wieder ein Anruf an die Spedition – “Bitte ALLES nach Heidelberg”
