10
September

Die Fruchtfamilie beim Fotografen

Ein Familienfoto muss perfekt sein-Alle gut gekleidet und bestens herausgeputzt! Wir machten uns auf den Weg nach Bonn zu unserem Stammfotografen. Basti und ich in Arbeitskleidung und die Fruitbags mit Banderole um den Bauch gebunden-schick halt! Wobei wir nicht vor der Kamera standen, sondern nur unsere kleinen Fruitbags! Es wurden Aufnahmen für den Shop auf unserer Internetseite benötigt, deshalb hieß es erstmal: “Jeder muss zunächst einzeln vor die Linse!” Portraitaufnahmen von Maracujá, Pink Guave, Tamarillo, Curuba, Mango und Blackberry zu machen stellte sich schwerer dar als geplant! Die Aluminium-Verpackung glänzten und reflektierten wie verrückt und die ersten Bilder wurden viel zu hell. Nach einigen Lichteinstellungen und verschiedenen Perspektiven, klappte es dann doch noch wunderbar.

Gut wir waren mit den Portraits durch, was jetzt? Alles klar…noch ein paar Gruppenfotos und dann müssen wir mal so richtig kreativ werden!? Mir schwirrte da eigentlich schon die ganze Zeit  so eine Idee im Kopf, bevor wir überhaupt mit dem Shooting angefangen haben. Aber ich traute mich nicht zu fragen, schließlich sauten wir dann bestimmt alles ein und der Fotograf würde sicherlich ausrasten!

Er rastete nicht aus…und wir sauten das Studio wirklich nur ein bisschen ein-halb so wild. Wir sind dann zum Putzen eine halbe Stunde länger geblieben… Für diese Bilder war es uns das wert.

19
August

Teil 2: Einmal um die halbe Welt…

Hello Heidelberg…nach einer Fahrt von etwa 2 Stunden sind wir in der schönen Stadt Heidelberg angekommen. Leider nicht zum Sightseeing, sondern zu einem anderen aufregenden Tag. Ehrlich gesagt, einer der heißersehntesten Tage nach vielen Monaten. Der Tag X! Der Tag – an dem das Fruchtpüree endlich deutschen Boden erreicht. 12:35h ziemlich pünktilich fährt der LKW in den Hof der Verpackungsfirma. Hier werden unsere Fruitbags erstmal verweilen, bis sie verpackt werden! Zunächst mussten wir den Papierkram erledigen, eine Unterschrift hier, eine Signatur da und jetzt gehts an den Container. Auf das Ding und dann versuchen, innerhalb von zwei Stunden die große Blechkiste leerzuräumen. Jede angefange Stunde kostet nämlich 35€ extra!
Wie zwei Kleinkinder vorm Weihnachtsbaum, standen wir vor dem LKW und freuten uns das “Geschenk” zu öffnen. Ehm…nur wie?! Das Ding ist ja bekannterweise verplombt-das wussten wir! Deshalb haben wir auch vorsichtshalber eine dicke Zange eingepackt! Nach mehrfachen Versuchen, Kraftausdrücken und Schweiß auf der Stirn, landete die Zange in irgendeiner Ecke… Ein Kampf – wir fühlten uns wie David gegen Goliath. Es mussten schwerere Geschütze aufgefahren werden! Mit der Flex bewaffnet versuchte Basti es erneut, jede Menge Krach und ein paar Funken später, war der Sieg auf unserer Seite.
Gott sei dank, waren die Kartons auf Paletten gestapelt, sodass wir mit Hilfe des Gabelstaplers den Container innerhalb von ca. 45min. leeren konnten. Nun sind die flinken Finger der Konfektionierer gefragt, die nackten Fruitbags anzukleiden…
Wir stärkten uns noch mit einem Kaffee und traten die die Heimreise nach Siegburg an.
Vielen Dank für die Unterstützung an alle Helfer, ohne Euch hätten wir wahrscheinlich die nächsten 7 Tage Muskelkater.

 

 


19
August

Teil1: Einmal um die halbe Welt….

…reisten unsere Fruitbags mit Destination Siegburg! Los gings für die armen Früchtchen in “Bogotá/Kolumbien”, dann mit dem Lkw ca.  11 Stunden nach “Cartagena/Küstenregion in Kolumbien” und von dort aus erstmal ca. 14 Tage auf den Dampfer in Richtung Rotterdamm.  In Rotterdamm angekommen, wurden wir von unserer Spedition informiert, dass die Ware in 4- 5 Tagen angeliefert werden kann. Wunderbar dachten wir und haben für den Nachlauf von Rotterdamm nach Siegburg grünes Licht gegeben! Aber es kam wieder mal alles anders…

Das Handy steht in den letzten Tagen einfach nicht still und die Umstellung vom Alttarif auf den “Complete 1200″ mit 1200 Freiminuten ist nur ein kleiner Fruchtpüreetropfen auf den heissen Stein-es reicht einfach nicht. Wie dem auch sei, das Handy bimmelt und unser Freund und Kollege Stephan (Geschäftsführer einer großen Druckerei aus Heidelberg) meldet sich mit aufgeregter, aber erfreulicher Stimme. “Jungs ihr  müsst die tausenden Fruitbags nicht selber verpacken…” Gott sei dank, wir haben uns schon dieses Horrorszenario vorgestellt. Abends um 23h bei TV Total-sitzen wir mit Fruitbags auf der Couch und kleben die Banderolen um die silbernen Pakete! Das wäre ja ok, wenns nicht soooo viele wären und wir haben ja auch noch ein paar andere Sachen zu tun, bevor wir mit der Homepage online gehen. Da Stephan die Druckerei in Heidelberg leitet liegt es nahe, dass wir die Banderolen für die Verpackung dort drucken.  Dass er jetzt für uns einen Konfektionierer/Verpacker in Heidelberg gefunden hat bedeutet nun aber auch für uns, dass die Ware nach Heidelberg muss! Und nicht nach Siegburg. Einerseits schön, dass wir die Arbeit nicht haben, aber andererseits schlecht, dass wir den Nachlauf nach Siegburg schon freigegeben haben. Für alle die, die früher in Mathe besser waren als in Erdkunde:

Siegburg liegt in Nordrhein-Westfalen zwischen Köln und Bonn. Heidelberg in Baden-Württemberg etwa 200 Km von Siegburg. Na toll, jetzt muss der Container-LKW von Rotterdam nicht nach Siegburg, sondern nach Heidelberg, also eine ganz andere Richtung!

…und wieder ein Anruf an die Spedition – “Bitte ALLES nach Heidelberg”

22
Juli

Fruchtshooting

Endlich haben wir alle Fruchtsorten erhalten und das war wirklich nicht einfach. Da wir die Früchte nicht gereift kaufen konnten, mussten wir das Fotoshooting ein wenig nach hinten verschieben, um ein gutes/reifes Ergebnis zu erzielen. Am 20.07. fuhren wir dann nach Bonn zum Fotografen unseres Vertrauens und lichteten Maracujá & Co. ab! Wir brauchen die Bilder übrigens für unsere Homepage und Banderolen (Verpackungen, die um die Aluminium Bags kommen).

 

14
Juli

Eine Nacht und viele tausende Früchte…

Ein unerträgliches bimmeln vom Handywecker…Es ist 03:30h und wir schreiben den 14.7.2010. Jetzt irgendwie die Augen aufhalten, kalt duschen und auf nach Köln. Heute steht der Großmarkt für Obst und Gemüse auf dem Programm. Warum? Weil kein anderer Supermarkt bzw. Großhandel alle unsere Früchte führt. Bald steht das Fotoshooting an und wir wollen unsere eigenen Fuchtbilder für unsere Verpackung und Homepage ablichten lassen. Es muss Alles perfekt sein und bei den “fertigen” Bildern, die im Internetdschungel angeboten werden-fehlt uns eben das gewisse Etwas! Daher haben wir entschieden alle Früchte nach unseren Vorstellungen zu fotografieren. Vor etwa 14 Tagen haben wir bei einem Fruchtimporteur unsere 6 verschiedenen Fruchtsorten bestellt. Mango, Brombeeren und Guave waren nicht so das große Problem, aber bei Curuba oder der richtigen Maracujásorte hörte es dann auch schon wieder auf…Mal sehen wie sich die fruchtigen Exoten vor der Kamera machen. Wir werden exklusiv vom Fotoshooting berichten…